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Unter Geiern - Der Geist des Llano Estacado 2016


Unter Geiern - Der Geist des Llano Estacado


Abschlussbericht


Und schon wieder vorbei!

5 Probenwochenenden und 13 Vorstellungen mit insgesamt 10080 Besuchern.

Wie schnell die Zeit vergeht. Viel ist passiert:

Am Tag der Generalprobe verletzte sich Alexander Klein (Schiba-bigk) schwer. Seine linke Wange mussten mit etlichen Stichen genaeht werden. Natuerlich war es ihm nicht moeglich, an der Generalprobe teilzunehmen. Somit hatten wir im wahrsten Sinne des Wortes -einen Geist- auf der Buehne – paste ja zum Titel der Inszenierung.Ronny Suess konnte dann zum Glueck kommen und wenigsten den Text aus dem Tonhaus sprechen. An der Premiere ist dann Jan Christian Ries (der in diesem Jahr pausierte) auf der Buehne eingesprungen. Er verkoerperte die Rolle auf der Spielflaeche und da es in der Kuerze der Zeit nicht moeglich war, den Text zu lernen, hat Alexander diesen aus dem Tonhaus gesprochen. Hinter der Buehne fiel dann der Spruch der Saison - Alex zu Jan Christian: “Dein Koerper und meine Stimme – ein Traum!”
Fuer den Kampf, den Alex durchfuehren sollte, musste auch Ersatz gefunden werden. Marcel Gillmann konnte dies mit seiner Rolle vereinbaren und uebernahm den Kampf mit Old Shatterhand, bis Alex wieder selbst kaemfen konnte. Bei seiner letzten Vertretung ist es dann passiert. Bei einem Ueberwurf fiel er mit der rechten Seite auf einen Stein. –Verdacht auf Rippenbruch. Tapfer spielte er seine Rolle noch bis zum Ende weiter und wurde von seiner Frau nach der Vorstellung direkt ins Krankenhaus gefahren. Nach dem Roentgen dann die Entwarnung, nichts gebrochen, aber starke Prellungen. Das Atmen und Bewegen war sehr schmerzhaft. Er hat alle weiteren Auffuehrungen mitgespielt, musste jedoch am darauffolgenden Wochenende aufs Reiten verzichten, und sein Stunt: er wird erschossen und faellt hinter den Berg, musste auch ausfallen. Er verschwand einfach hinter der Felswand.
Dann machte uns das schwuele Wetter zu schaffen. An den ersten beiden Wochenenden hatten wir noch mit Regen zu kaempfen. Am 2. Wochenende hatten wir Samstags Starkregen. Wir –und auch die Zuschauer- waren komplett nass und wir mussten eine Nachtschicht einlegen, um noch etliche Maschinen mit Kostuemen zu waschen und die Lederkostueme zu trocknen. Sonntags blieb es dann zum Glueck trocken. Dafuer war dann, am darauffolgenden Montag, die ausverkaufte Schulvorstellung von Anhang bis Ende verregnet. Nun moechten wir hier ein Kompliment an die Lehrer geben, die Ihre Klassen alle im Griff hatten und keine Unruhe auf der Tribuene aufkam. Die Schueler folgten dem Geschehen auf der Buehne aufmerksam und es war eine Freude vor so vielen Kindern zu spielen. An den folgenden Wochenenden war es schwuel-heiss und obwohl wir immer mahnen, bei diesen Temperaturen genug zu trinken, ist uns ein Indianer doch auf der Buehne umgefallen und musste dann von anderen Indianern herausgefuehrt werden. Die Statistin hat sich wieder gut erholt und konnte an den anderen Wochenenden wieder mitspielen.

Und dann gab es noch einen Rueckschlag. Am Donnerstag, den 21.07. ging ein Unwetter ueber Moerschied nieder und spuelte unseren gesamten Buehnenbelag weg. Unmoeglich so zu spielen. Schnell wurden einige LKWs mit Rindenmulch geordert, die dann auch am Freitag angeliefert wurden. Am Samstag morgen haben dann einige fleissige Mitglieder alles auf der Buehne verteilt, so dass wir abends spielen konnten. Danke an unserer fleissigen Bienen.

Nun noch etwas zu den Ablaeufen. Arnd hat die Statisten in diesem Jahr nicht so gestresst wie sonst. Wir konnten ganz entspannt die verschiedenen Rollen abspielen. Nur 1 Indianerstamm, Banditen und Siedler. Kein Stress mit 2 verschiedenen Indianerkostuemen und Stirnbaendern. Der Banditenmantel wurde einfach ueber das Indianerkostuem gezogen, Peruecke runter, Hut auf und fertig.

Nur unser Winnetou war im Stress. Da Eric ja so genial den spanischen Akzent drauf hat, musste er noch die Rolle des Carlos uebernehmen. Nachdem er erschossen und von der Buehne getragen wurde, kam er zum Umziehen angelaufen. Marcel Schneider und ich haben ihm sein Carlos Kostuem vom Koerper gerissen, dass er noch ueber seinem Winnetou Kostuem gezogen hatte ( bei 30 Grad keine angenehme Sache), Bart ab, kurz nachgeschminkt, Peruecke auf, Stirnband an, die Silberbuechse gegriffen und sofort wieder raus als Winnetou. Doch trotz aller Widrigkeiten war unser Team, wie immer, super motiviert und hat alle noetigen Umstellungen durch die Umbesetzungen routiniert umgesetzt.

Und dann noch eine ganz traurige Nachricht. 2 unserer zuverlaessigsten Pferde sind ueber die “Regenbogenbruecke” gegangen.

Ein letztes Danke an:

TONKA- das Pferd von Simone Inman

und

DAVID- ein Pferd von Arnd Limpinsel

Ein Verlust, der kaum zu ersetzen war!

Wir sagen Danke an alle, die es moeglich machten, unseren Zuschauern immer eine gelungene Vorstellung zu bieten.



DANKE an:

- unser Service Team: Kasse, Getraenke, Souveniers, Elektrik, Parkplatzeinweiser und Reinemacher Frauen.

- K & K. Sicherheitsdienst

- Team der Metzgerei Juchem

Bye, bye, 2016







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