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Im Tal des Todes 2017


Abschlussbericht


Nach sehr vielen Arbeitseinsätzen ab März jeden Samstag und jeden Feiertag, hatten wir es geschafft unseren neuen Backstage Bereich weites gehenst zum Beginn der Proben fertig zu stellen. Hiermit danke an alle, die Ihre kostbare Freizeit diesem Projekt gewidmet haben. Ganz besonders an Ronny Suess. Ohne seinen Einsatz und sein Know How hätten wir dieses Projekt nicht verwirklichen können. Nach einer schönen Probezeit und motivierten Darstellern fing die Saison am 17.06. an.

Wir feierten eine fantastische Premiere wie schon lange nicht mehr. Super Wetter – ausverkauft – super Publikum – Textsicherheit und das wichtigste: ohne Verletzungen. Dann folgte ein Feuerwerk der Superlative! Unser herzlichster Dank geht an den Sohn von unserem Pyrotechniker Ronny ,nämlich Marcel Bier. Es war der krönende Abschluss eines tollen Abends. Auch der Familien Sonntag war komplett ausverkauft. Und von dieser schönen Kulisse hat es total viel Spaß gemacht zu spielen. Doch auch in diesem Jahr wurden wir vom Verletzungspech geplagt. Bei den Proben gab es einen Nasenbeinbruch und einen Oberschenkelfaserriss. Einige Stürze von den verschiedensten Darstellern vom Pferd, diese gingen jedoch alle glimpflich aus. Alles sehr schmerzhaft, aber wie heißt es so schön: “ein Indianer kennt keinen Schmerz!”

Montags vor der Premiere hatte Marcel Schneider, der Darsteller des Sam Hawkens, einen schweren Autounfall. Er wurde auf der Bühne von Lars Lichtenberger ersetzt, der kurzfristig einspringen konnte. Den Text sprach Marcel dann aus dem Tonhaus. Bereits am 2. Wochenende konnte er schon wieder selbst spielen. Und an diesem Wochenende passiert uns dann Samstag, direkt vor der Pause, der “Obergau”. Unser Winnetou Darsteller – Eric Nisius, fiel beim Abritt von der Bühne vom Pferd und verletzte sich so schwer, dass er sofort mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren wurde. Nun war für uns nicht nur die Angst um Eric präsent, sondern auch: was machen wir jetzt?

Uns blieben die 30 Minuten der Pause, um eine Lösung zu finden. Marcel Gillmann reagierte schnell und rief Arnd Limpinsel (unseren langjährigen Winnetou Darsteller) aus dem Tonhaus. Dieser erklärte sich sofort bereit einzuspringen. Er zog sein eigenes Winnetou Kostüm an und konnte dann in der 2. Hälfte auf die Bühne. Dann musste auch das Pferd ausgetauscht werden. Denise Gillmann hat Ihren Sioux an Arnd übergeben. Sie selbst ging ins Tonhaus um den Part von Arnd dort zu übernehmen. Da Sie in einer früheren Saison schon einmal die Mikrophone geregelt hatte, was es für Sie kein größeres Problem. Nun musste noch der Text aus dem Tonhaus gesprochen werden. Zufällig war unserer früherer Pyrotechniker, Bruno Dolibois anwesend und konnte den Text sprechen. Mit saarländischem Akzent, war lustig!!! Marcel stellte dann noch einige Szenen um, da Arnd nicht kämpfen konnte und nach fast 50 Minuten konnten wir weiter machen. Ohne große Schwierigkeiten konnten wir die Vorstellung beenden. Das Publikum spendete uns nach der Vorstellung einen kaum enden wollenden Applaus. Keiner hat sich beschwert und alle waren voll des Lobes für unsere Improvisation, die hervorragend klappte. Arnd lernte dann über Nacht den Text und konnte am Sonntag schon die Rolle komplett darstellen. Doch auch damit nicht genug! Montags, nach unserem 4. Spiel Wochenende, bekam Arnd die Diagnose: Brustwirbelbruch. Mittwochs ins Krankenhaus – Donnerstag operiert- Freitag wieder zu Hause. Aber er durfte an diesem Wochenende noch nicht reiten und sollte sich ausruhen.

Also Plan A und B waren hinfällig. Plan C: Christopher Laubach aus Lübeck. Er hat auch schon in den verschiedensten Rollen auf unserer Bühne gestanden. Marcel schickte ihm das Drehbuch, damit er den Text lernen konnte. Freitags musste er uns dann doch leider kurzfristig absagen. Nun stand Marcel wieder ohne Winnetou da. Nach langem Hin und Her überlegen kam er zu dem Entschluss, einen Statisten auf die Bühne zu stellen und Eric dann den Text aus dem Tonhaus sprechen zu lassen. Dieser Statist musste reiten können, mit unserem derzeitigen Winnetou Pferd Sioux zurecht kommen, die Auf- und Abgänge vom Winnetou kennen und das Kostüm von Eric musste passen. Auf die Schnelle blieb nicht viel Auswahl. Das Pferd gehört Denise Gillmann, sie kannte die Auf- und Abgänge durch Ihren Einsatz im Tonhaus perfekt, und das Kostüm von Eric passte genau.

Denise – ein weiblicher Winnetou - ein No Go?????

In Ermangelung anderer Alternativen hat sich Marcel sich dann entschlossen, es so durchzuziehen. Das ganze Team hat dazu beigetragen, dass die beiden Aufführungen Samstags und Sonntags sehr gut verliefen. Eric hat den Text gesprochen und nach den Vorstellungen gab es “Standing Ovations” von den Zuschauern. Unsere Denise - die Frau für alle Fälle! Als Statist geprobt, ins Tonhaus verdammt, zu Winnetou genötigt und wieder zurück ins Tonhaus. Danke Denise.

Die beiden letzten Vorstellungen konnten dann wieder von Arnd übernommen werden. Ohne weitere Vorkommnisse sind diese dann zu Ende gegangen. Am Samstag hat uns Ronny Bier noch einmal ein super Bühnen- und Höhenfeuerwerk abgebrannt. Viele Ah’s und Oh’s kamen aus dem Publikum. Leider musste dies im Regen erfolgen, da es ausgerechnet bei der Applausordnung zu regnen anfing. Aber das hat die wenigsten gestört. Sonntags konnte dann noch die letzte Vorstellung bei Sonnenschein stattfinden.

Unsere bisher erfolgreichste Saison ging zu Ende. 11523 Zuschauer, unser absoluter Rekord.


Danke an unser Publikum, die dies möglich gemacht haben.


Wir sagen Danke an alle, die es moeglich machten, unseren Zuschauern immer eine gelungene Vorstellung zu bieten.



DANKE an:

- unser Service Team: Kasse, Getraenke, Souveniers, Elektrik, Parkplatzeinweiser und Reinemacher Frauen.

- K & K. Sicherheitsdienst

- Team der Metzgerei Juchem

Bye, bye, 2017







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