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Proben 2016


Vor den Aufführungen stehen die Proben

Bevor der Zuschauer das fertige Stück zu sehen bekommt, gibt es für Hauptdarsteller, Statisten und Pferde harte Arbeit. Als allererste Probe steht eine "Leseprobe" für die Hauptdarsteller an. Mit dem Textbuch bewaffnet, trifft man sich an einem Samstagnachmittag (meist Ende März oder Anfang April) und liest das Stück in Wechsel - jeder seine eigene Rolle. Hier wird bei den meisten Hauptdarstellern der Grundstein für das spätere Agieren auf der Bühne gelegt - erste Regieanweisungen werden gegeben, der Regisseur gibt seine Vorstellung der Interpretation der jeweiligen Rolle an die einzelnen Hauptdarsteller weiter, und die Betonung der einzelnen Textpassagen wird festgelegt. Probe 2016 Endgültig ernst wird es dann (meist) Anfang Mai - die ersten Proben auf der Bühne finden statt. Bei den sogenannten "Stellproben" weist der Regisseur seinen Hauptdarstellern die Auf- und Abgänge zur Bühne an, und ihre Positionen auf der Bühne, während der Dialoge, zu. Dabei wird selbstverständlich schon mit Funkmikrofonen geprobt, und die Dialoge auch schon gesprochen, wenn auch noch abgelesen aus dem Textbuch. Probe 2017 Nach dem ersten Probewochenende (mit den "Stellproben") folgt ein ganz normales Wochenende mit "Hauptdarstellerproben". Hier wird der gesamte Ablauf des Stückes, in einem Fluss, aber noch ohne Statisten, Pferde und Kostüme. Für die Statisten findet zunächst einmal eine "Statisteneinweisung" statt - eine Versammlung, bei der jedem Kleindarsteller seine einzelnen "Rollen" zugewiesen werden. Unsere Statisten schlüpfen bei einer Aufführung in bis zu 5 verschiedene Rollen (Eisenbahner, Siedler, verschiedene Indianerstämme, ja sogar in verschiedenen Szenen als Squaw oder als Krieger eines Indianerstammes...).Gleichzeitig erfahren sie, mit welchen anderen Statisten sie in der jeweiligen Szene als Gruppe auftreten, und von welchen Bühnenaufgängen sie zu kommen haben. Probe 2017 Sind all diese "Klippen" umschifft, wird es zum ersten Mal ernst - Statisten und Hauptdarsteller, Tontechnik und Musik kommen zusammen... Diese ersten Proben mit dem kompletten zweibeinigen Ensemble sind meist noch recht chaotisch, jeder kommt noch grundsätzlich von einer falschen Seite oder zu einem falschen Zeitpunkt auf die Bühne - erst nach einem kompletten Probenwochenende kann man sagen, das Stück "steht". Bei der ersten Probe mit den Vierbeinern werden nur die Szenen geprobt, bei denen auch die Pferde dabei sind, hier fallen dann auch zunächst die Dialoge weg... Nur die Musik - für unsere Pferde doch ein sehr wichtiger Orientierungspunkt, ist mit dabei. Die einzelnen Szenen werden zunächst im Schritt eingeübt, (nachdem vorher die Reihenfolge der Reiter festgelegt wurde), erst wenn das zufriedenstellend klappt, wird im eigentlichen Tempo geritten. Für diese "Reitprobe" wird ein ganzer Nachmittag benötigt. Erst dann kommen wieder alle zusammen - und das Stück in seiner endgültigen Fassung wird durchgespielt. Probe 2017 Als allerletzte Station stehen dann die letzten Probenwochenenden an - Kostümproben mit Pyrotechnik. Hier wird dann mehrere Male ein kompletter Durchgang - ohne Pausen - gespielt, und dazwischen immer wieder kleinere Fehler besprochen und ausgemerzt. Bei der letzten Probe vor der Generalprobe wird auch der Ablauf der Applausordnung geübt. Erst wenn bei der Generalprobe dann alles schief gelaufen ist, können wir aufatmen und sagen "die Aufführung steht"... Probe 2017 Neben den kompletten Probenwochenenden, die den Samstagnachmittag von 14.00 Uhr bis open end sowie den ganzen Sonntag (ab 10.00 Uhr morgens bis open end) umfassen, gibt es auch noch zahlreiche Sonderproben - für die Kämpfe, die Tänze und Stunts. Hierfür sprechen sich dann die Beteiligten untereinander ab und treffen sich entweder unter der Woche oder vor bzw. nach einer normalen Probe. Alles in allem stecken in einer Inszenierung weit über 100 Stunden Probenarbeit - für grade mal 2 1/2 Stunden Aufführungszeit...




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